Einlagensicherung von WE-Gemeinschaften

08.10.2009 - 14:25 Uhr
Sowohl der ÖVI als auch der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder haben sich im letzten Jahr vehement gegen die Ungleichbehandlung und deutliche Benachteiligung von WE-Gemeinschaften gegenüber natürlichen Personen bei der Einlagensicherung ausgesprochen und eine Änderung verlangt.

Mit dem Zahlungsdienstegesetz, mit dem das Bankwesengesetz neuerlich geändert wird, wurde nun sichergestellt, dass mit 1. Jänner 2011 endlich eine Gleichstellung und damit eine wesentliche Verbesserung für die Wohnungseigentümergemeinschaften erreicht werden konnte.

Nach geltender Rechtslage sind die Einlagen natürlicher Personen unbeschränkt gesichert. Ab dem 1. Jänner 2010 wird die Einlagensicherung für natürliche Personen auf 100.000,-- Euro reduziert.

Die Novelle zum Bankwesengesetz bringt jetzt eine Änderung für alle Einlagen, die nicht von natürlichen Personen stammen, so zB auch von Wohnungseigentümergemeinschaften. Seit dem 1. Juli 2009 ist die Einlagensicherung von bisher 18.000,-- Euro (90% von 20.000,-- Euro) auf 50.000,-- Euro angehoben.

Ab dem 1.1.2011 wird die Einlagensicherung für nichtnatürliche Personen jener für natürliche Personen angeglichen und auf 100.000,-- Euro angehoben (§ 103k BWG).




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