Bericht Immo-Frühstück Vorarlberg
06.05.2011 - 12:17 UhrIn seiner Einleitung verwies Ambros K Hiller auf die Ziele der EU im Hinblick auf die Klimastrategie und darauf, dass lt. der Minister Mitterlehner und Berlakovic diese EU Energie- und Klimaziele mit der „Energiestrategie Österreich“ erreichbar seien.
Die Umsetzung dieser Strategie soll rund 80.000 neue Jobs bringen und der Wirtschaft zahlreiche Wettbewerbsvorteile bringen.
Eine der drei Säulen dieser österr. Energiestrategie – und zwar die größte davon – die Sanierung im Gebäudebestand soll dazu führen, dass bis zum Jahre 2020 ca. 700.000 bzw. 20 % der Wohnungen saniert wären. Denn bei rund 2/3 aller Wohnungen in Österreich (ca. 3,5 Mio) besteht ein Sanierungsbedarf!
Das konkrete Ziel der Energiestrategie ist, dass die Sanierungsrate von derzeit ca. 1,2 % auf
3 % bis zum Jahr 2020 steigen soll.
Wie dies in Vorarlberg umgesetzt werden soll, ist die Basis des Kurzreferates von LR Rüdisser:
In seinem Kurzreferat wies Landesrat Rüdisser darauf hin, dass Vorarlberg als großes Ziel hat, bis 2050 vollkommen energieautonom zu sein! Das österreichweit angestrebte Sanierungsziel würde in Vorarlberg bereits weit über den angestrebten Zielen liegen. Das geförderte Sanierungsvolumen sei vom Jahr 2008 von ca. 8 Mio. auf ca. 89 Mio im Jahr 2010 angestiegen.
LR Rüdisser betont, dass die Wohnbauförderung ein wichtiges sozialpolitisches Instrument ist, Wohnen leistbar zu machen.
Aus dem Statement von Landesrat Rüdisser entwickelte sich dann eine rege Diskussion zwischen den Kollegen, wobei auch auf die Problematik der doch recht großen Bürokratie hingewiesen wurde.
Anschließend präsentierte DI Gerhard Vonbank den von der Fa. Rhomberg entwickelten „Sanierungsratgeber für Wohnanlagen“, der als Handbuch für Wohnungseigentümer, Hausverwalter und Planer zu sehen ist. Ziel soll auch sein, den betroffenen Wohnungseigentümern die Angst vor dem Sanieren zu nehmen und auch die Vorgangsweise praxisnah zu skizzieren.
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