Herzlich willkommen zur Premiere des offiziellen Podcasts des ÖVI (Österreichischer Verband der Immobilienwirtschaft). In dieser ersten Episode begrüßen die Gastgeber Max Madile (Landesstellenleiter Kärnten) und Anton Holzapfel (ÖVI-Geschäftsführer) den ÖVI-Präsidenten Georg Flödl zum exklusiven Branchen-Talk.
Gemeinsam blicken sie hinter die Kulissen der Interessensvertretung und analysieren im gewohnt kritischen, sachlichen Dialog die drängendsten Fragen der heimischen Immobilienbranche. Warum braucht es neben der Wirtschaftskammer die „Kür“ des ÖVI? Wie geht der Markt mit der aktuellen, erratischen Zinssituation um und wo lohnt es sich heute überhaupt noch, zu investieren?
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den zwei tektonischen Verschiebungen der kommenden Jahre: Dem unaufhaltsamen Einzug des EU Green Deals (und warum das österreichische „Schauen wir mal“ hier versagen wird) sowie dem wachsenden Problem ideologischer Feindbilder in der Wohnpolitik, die dringend notwendige Strukturreformen blockieren. Trotz harter Bretter, die es zu bohren gilt, schließt die Folge mit einem optimistischen Ausblick auf die Resilienz und Innovationskraft der österreichischen Baukultur.
In dieser Folge sprechen wir mit Elisabeth Rohr (Inhaberin von Elisabeth Rohr Real Estate und ehemalige CEPI-Generalsekretärin) über ihren beruflichen Werdegang in der Immobilienwirtschaft, ihre Spezialisierung auf Wohnimmobilienund ihre Arbeit im ÖVI. Ein Schwerpunkt liegt auf internationalen Netzwerken in den USA und Europa, auf unterschiedlichen Rollenbildern von Maklern sowie auf Themen wie Lobbying, Kundenbindung, Energiefragen und Affordable Housing.
Außerdem sprechen wir über Digitalisierung und Strukturfragen im Vergleich zwischen Österreich, Europa und den USA, inklusive des Bauwerksbuchs als Beispiel für eine genauere Erfassung von Beständen. Im zweiten Teil geht es um die Lage am österreichischen Immobilienmarkt,insbesondere in Wien, um Finanzierungshürden, die KIM-Verordnung, den angespannten Mietmarkt und die Bedeutung von Vernetzung, Interessenvertretung und Austausch zwischen Branche und Politik.
In dieser Folge sprechen wir mit Gerald Beck über die Dimensionen des Immobilienbestands der Republik Österreich mit einem Portfolio von über 18 Milliarden Euro. Ein Schwerpunkt liegt auf den wirtschaftlichen Folgen der Mietenwertsicherungsaussetzung für den Staatskonzern und dem Potenzial der BIG, in wirtschaftlich schwachen Phasen als Konjunkturimpulsmotor zu agieren. Zudem beleuchten wir die aktuelle Lage am Bauträgermarkt, die Rolle der ARE als Enabler für den gemeinnützigen Wohnbau sowie die Herausforderungen des 2-Milliarden-Euro-Dekarbonisierungsprogramms bis 2040. Im zweiten Teil geht es um den praktischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Facility Management, die Vereinbarkeit von Denkmalschutz und Energieeffizienz sowie eine kritische Betrachtung des österreichischen Bauordnungs-Föderalismus. Zum Abschluss sprechen wir über den Wert von Incentive-Modellen anstelle von Verboten und wie Gerald Beck als „Kanzler für einen Tag“ positive Verhaltensänderungen auf freiwilliger Basis vorantreiben würde.
Spotify: https://open.spotify.com/show/033qlDFcnsjJypgSxkUhds?si=4eed7d88ebb74df4
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Österreichischer Verband der Immobilienwirtschaft
Mariahilfer Straße 116/2.OG/2 - 1070 Wien
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